Märchen und Sagen aus Wälschtirol: ein Beitrag zur deutschen Sagenkunde

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Verlag der Wagner'schen Universitäts-Buchhandlung, 1867 - 256 páginas
 

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Página 207 - Der Hirte gab zwar acht, verschluckte jedoch, ohne es zu wollen, ein Beinchen. Nach dem Essen warf der Beatrik die Haut des Bockes auf die Beine, da war der Bock wieder lebendig und ging zur Türe hinaus, aber er hinkte ein wenig, weil der Hirte ein Beinchen vom Fuße verschluckt hatte.
Página 207 - Was schmähst du mich?" Da war der Hirte gar erschrocken und bat den Beatrik demütig um Verzeihung. Der Beatrik verzieh ihm und sagte: ,Jetzt will ich essen. Geh hinauf auf die Spitze jenes Hügels, da wirst du einen schwarzen Bock finden, den ergreif bei den Hörnern und bring ihn mir.
Página 207 - Ich bin noch nicht satt und will jetzt Menschenfleisch; geh hinein auf diese und diese Wiese, da ist ein Mann, dem sag, er soll schnell herauskommen, ich befehl' es ihm." Der Hirte ging und kam zum Manne, dem er sagte: „Flieh' ", der Beatrik will dich fressen!
Página 235 - Giü per la vallicella: In questo Marzo chi e la piü bella Tra le putte da maritar? La piu bella e NN A chi la vogliamo dar? A chi non la vogliamo dar? Diamola a NN; ehe l'e im bei par!
Página 213 - ... Nacht pflegt er herumzuschweifen, um die Orte, wo andere Hirten die Milch aufbewahren, zu suchen und dieselbe zu trinken. So kam er einmal öfter in die Hütte eines Hirten und trank ihm alle Milch aus. Da dies sich mehrmals wiederholte, ward der Hirte zornig und da er sich dachte, der Dieb könne kein anderer sein, als der Salvanel, sann er auf ein Mittel ihn lebend zu fangen. Er füllte die Milchgeschirre mit Wein an und als der Salvanel wieder kam und die vermeintliche Milch kostete, war er...
Página 213 - Hab' ich dich einmal, du Spitzbube, wart nur, jezt wirst du mit mir zu thun haben." Bei diesen Worten wurde der Salvanel munter und wollte entfliehen, aber vergebens, denn er war gebunden. Dann fragte er den Hirten, was das für eine Flüssigkeit sei, die er in der vergangenen Nacht getrunken und die ihn in einen so süssen Schlaf versezt habe. Der Hirte antwortete mit einer Lüge, es sei der Saft eines gewissen Dornstrauches1). Darauf erwiederte der Salvanel: „So bitt...
Página 200 - bilder mon") in einer unweit von Folgareit liegenden Höhle wohnte. Sie hatte auch Kinder und fand ihre Freude daran, sie recht oft zu kämmen und ihre Haare zu glätten. Der wilde Mann aber kam oft auch in die Häuser des Dorfes und lehrte die Folgareiter die Kunst den Käse und die sogenannte poina (eine Art Halbbutter) zu bereiten. Einmal aber berauschten sie ihn und darüber zornig, weil sie es ihm zum Spotte gethan hatten, sagte er: „Hättet ihr mir nicht angethan, was ihr mir angethan habt,...
Página 48 - Zaubererin und ihr vertraute sie ihrGeheimniss an. Diese belehrte sie, wie sie es anzufangen habe, um ihr Ziel zu erreichen. „Um mit...
Página 48 - Nacht, was sie thun sollte; denn sie scheute sich es ihrem Vater zu sagen, noch weniger konnte sie es über sich bringen an den königlichen Hof zu gehen. Da erinnerte sie sich, dass sie eine Freundin habe, die war eine grosse Zaubererin und ihr vertraute sie ihrGeheimniss an.

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