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The King understands what ought to be done: and his servants are never exposed to the ridiculous or contradictory orders of ignorance, or the mortifications of caprice.

His favourites, of whatever kind, never were able to acqnire, influence over him in any thing regarding business. Nobody ever knew better how to discriminale the merit of those who serve him in the important departments of slate, from theirs who contribute to his amusement. A man who performs the duty of his office with alertness and fidelity, bas nothing to apprehend from the King's being fond of the company and conversation of his' enemy. Let the one be regaled at the King's table every day, while the other never receives a single invitation; yet the real merit of both is known: and if his adversary should ever try to turn the King's fa.vour to the purposes of private hatred or malice, the ato tempt will be repelled with disdain, and the evil he intended to another, will fall on himself,

FERGUSON. ADAX FERGUSON, Sohn eines Predigers zu Logierait in

den Schottischen Hochlanden *), wurde daselbst im Jahre 1724 geboren. Seine erste Bildung erhielt er theils von sei

men.

*y Der Leser hat bereits mehrere, in diesem Werke vorkoms mende Schriftsteller kennen lernen, welche in Schotiland geboren sind. Es ist in der That merkwiirdis, dass dieses Land von jeher so reich an berühmten Männern gewesen ist., llerr Ilü 1tner theilt in den Englischen NIiszellen, 13ten Bundes 21em Stück S. 95. çin aus der Einleitung zum Gazeteer of Scotland, Dundee 1803 entlehntes Verzeichniss neuerer beriihmter, uus Schottland gebürtiger grosser. Männer mit, dem wir hier gleichfalls eine Stelle cinräu

Es sind folgende: Hume, Robertson, Henry, Fergus son, der Geschichischreiber und Astronom, Gillies, Stuart, Sommerville, Watson, Thomson, Adam Smith, Ose wvald, Sinclair, Anderson, Orme, Dalrymple, Vater ind Sohn, Tytler, ruter und Schn, Millar, Siewart, Pater und Sohn, Burnet, Lord Monboddo, Smellie, Reid, Beattie der Vater und Beattie der Sohn, Monro, Vater und Sohn, Home, drei, nämlich Lord Kaimes, der Arzt und der Dichter, Cullen, Black, Duncan, Hunter (Wilhelm und Johann). rei Bells, Jomiesons, der Theolog und Dinéralog, Campo

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nem Vater, theils in der Schule des Ortsz nachmals besuchto er die Lehranstalt der Grafschaft zu Perth, wo er sich bald durch seine schriftlichen Aufsätze als denkenden Kopf zeigtei. 2739 brachte ihn sein Vater nach der Universität St. Andrews, wo er sich insonderheit mit dem Studio der Griechischen Sprache, hiernächst aber auch mit Mathematik und Philosophie beschäftigte. Von da begab er sich nach Edinburgh, und ward Mitglied einer, aus jungen hoffnungsvollen Männern bestehenden, literarischen Gesellschaft, zu welcher verschiedene, nachmals sehr berühmte Gelehrte, als W. RObertson, H. Blair u. a. m gehörten. Unstreitig trug diese Verbindung ungemein viel zur Entwickelung seiner Talente bei. Übrigens bearbeitete er hier vorzüglich die philosophischen Disziplinen, minder die Theologie. Im Jahre 1745 ward er Kaplar im 42sten Regiment, und erwarb sich in diesem Posten die Achtung der Offiziere und Gemeinen. Er benutzte übrigens seine Lage auch dazu, sich militärische Kenntnisse zu erwerben, und diesem Umstande verdankt man vielleicht die genaue Darstellung der kriegerischen Operatio=' nen in seiner Römischen Geschichte. Nach der zu Achen geschlossenen Frieden kehrte-er nach Schottland zurück, und brachte einige Zeit im Hause seines Vaters . Hierauf begab er sich wieder zu seinem Regiment. Sein Vater starb bald darauf, allein er ambirte dessen Stelle nicht; überhaupt schien er keine Lust zu haben, sich um ein anderes geistliches Amt zu bewerben. Seine Predigten zeichneten sich durch Popularität wenig aus; sie verdienten eher den Namen philosophischer Abhandlungen, denen man es ansah, dass ihr Verfasser mit den Schriften des Plato und Aristotelesa nicht unbekannt war. Nachdem er das Regiment (1757) verlassen hatte, ward er Hofmeister (privy- tutor) in der Familie des Lord Bute, und blieb daselbst bis zum Jahre 1759, wo er die zu Edinburgh erledigte Professur der Physik (natural philosophy) erhielt. Wäre er in der Familie des Lord Bute bis zum Regierungsantritt Georg's III. geblieben, s0 würde ihm vielleicht eine ansehnliche Bedienung im Staate zu Theil. geworden sein. Im Jahre 1761' ward er Professor

bell, der Theolog und Dichter, Blair, Gerard, Hamilton, Burns, Mackenzie, Macpherson, Brydone, Oloore, Adam, Mickel, Robison, Playfair, Gleig etc;

von eini. cen derselben giebt unser Handbuch nähere Nachrichs.

der Moral, und von dieser Zeit an beschäfftigte er sich ausschliesslich mit dem Studio des Menschen. ,2767 erschien sein Essay on civil Society, ein Werk, dessen Zweck es ist, den Gang des Menschen auf seinem Wege von dem rohsten Zustande, durch alle Mittelzustände, bis zu der höchsten Stufe sittlicher und intellektueller Vollkommenheit zu verfolgen, und bald darauf folgten seine Institutes of moral philosophy, eine Art Compendium für seine Vorlesungen. Um diese Zeit ungefähr erhielt Ferguson die Würde eines Doctor of laws. Von 1767 bis 1773 hielt er sich fast ununterbrochen in Edinburgh auf. In diesem Jahre bekam er den Antrag, den jungen Lord Chesterfield, gegen ein Jahrgehalt von 200 1. auf Lebenszeit, in's Ausland zu begleiten. Er nahm denselben an, blieb anderthalb Jahr abwesend, und trat nachher wieder in seine Stelle. 1776 machte er seine Antwort auf Dr. Price's Werk on civil and religious Liberty 'bekannt. 1782 erschien ! sein vortreffliches Werk History of the progress and termination of the Roman Republic, welches ihm einen ehrenvollen Rang unter den philosophischen Geschichtschreibern Englands erworben hat. Man sieht aus demselben, dass er die Quellen der Geschichte mit grossem Fleisse und Nachdenken gelesen hat. Er urtheilt übrigens ruhig und parteilos; auch hat er nicht wenig Sorgfalt auf die Schreibart gewandt. Im Jahre 1784 legte er sein Amt als Professor der Moralphilosophie nieder. Seit dieser Zeit beschäfftigte er sich vorzüglich damit, seine Vorlesungen zum Druck einzurichten;' sie sind auch unter dem Titel: Principles of Moral and Political Science erschie

1793 machte er seinen Treatise on moral and political Science 'bekannt. Nach dieser Zeit unternahm er eine Reie se nach Italien, vorzüglich in der Absicht, in den Bibliotheken dieses Landes Materialien zu einer neuen Ausgabe seiner History zu sammeln. Er starb im Jahre 1816. Ferguson genofs wegen seiner Unbescholtenheit und Wohlthätigkeit die Liebe seiner Zeitgenossen, so wie wegen seiner mannigfaltigen Kenntnisse, ihre Achtung. Diese ist ihm auch in Deutschland zu Theil geworden, wo man seine Schriften in guten Übersetzungen liest. (Seine Grundsätze der Moralphilosophie, mit Anmerkungen von Garve, Leipzig 1770. Die Geschichte des Fortgangs und Untergangs der Römischen Republik, von Beck, Leipzig 1784. 8. Der Versuch einer Geschichte der bürgerlichen Gesellschaft, von Jünger,

nen.

Leipzig 1768. 8.). Die obigen biographischen Nachrichten sind aus den London 1799, erschienenen public Characters of 1799

1800 entlehnt. Der Verfasser von Ferguson's Biographie hat sich mit R. B. unterzeichnet.

OF THE INFLUENCES OF CLIMATE AND SITUATION *). Man, in his animal capacity, is qualified to subsist in every climate. He reigns with the lion and the tyger under the equatorial heats of the sun, or be associates with the bear and the rain- deer beyond the polar circle. His versatile disposition fits him to assume the habits of cither condition, or his talent for arts enables him to supply its defects. The intermediate climates, however, appear most to favour his nature; and in whatever manner we account for the fact, it cannot be doubted, that this animal has always attained to the principal honours of his species within the temperate zone. The arts, which he has on this scene repeatedly invented, the extent of his reason, the fertility of his fancy, and the force of his genius in literature, commerce, policy, and war, sufficiently declare either a distinguished advantage of situation, or a natural superiority of mind.

The most remarkable races of men, it is true, have been rude before they were polished. They have in some cases returned to rudeness again: and it is not from the actual possession of arts, science, or policy, that we are to pronounce of their genius.

There is a vigour, a 'reach of capacity, and a sensibility of mind, which may characterize as well the savage as the citizen, the slave as well as the master; and the same powers of the mind may be turned to a variety of purposes. A modern Greek, perhaps, is mischievous, slavish, and cunning, from the same animated temperament that made his ancestor ardent, ingenious, and bold, in the camp, or in the council of his nation. A modern Italian 'is distinguished by sensibility, quickness, and art, while he enrploys on trifles the capacity of an ancient Roman; and exhibits now, in the scene of amusement, and in the search of a frivolous' applause, that

*) An Essay on the History of civil society by Adam Ferguson, Part third, Section I.

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fire, and those passions, with which rachus y burnedaed the forum, and shook the assemblies of a severer people. ,

The commercial and lucrative arts have been, io sonce a climates, the principal object of mankind, and have been Arał tained through every disaster; in others, even under all & th fluctuations of fortune, they have still been neglected; whood, in the temperate climales of Europe and Asia, they have hrad their ages of admiration as well as contempt.

In one state of society, arts are sligbled, from that verece ardour of mind, and principle of activity, by which, in anothe, they are practised with the greatest success.

While men ager engrossed by their passions, heated and roused by the struggle gle and dangers of their country; while the trumpet sounds, the alarm of social engagement is rung, and the heart beated high, it were a mark of dulness, or of an abject spirit, to finde leisure for the study of ease, or the pursuit of improvement, o which have mere convenience or ease for their object.

The frequent vicissitudes and reverses of fortune, which It dations have experienced on that very ground where the artstiz have prospered, are probably the effects of a busy, inventive, and versatile spirit, by which men have carried every nalio-lgo nal change to extremes. They have raised the fabric of desobe potic empire to its greatest height, where they had best vnderstood the foundations of freedom. They perished in the flames which they themselves had kindled; and they only, perhaps, were capab!e of displaying, by turns, the greatest improvements, or the lowest corruptions, to which the human mind can be brought.

On this scene, mankind have twice, within the compass of history, ascended from rude beginnings to very high degrees

of refinement. In every age, whether destined by its temporary disposition to build or to destroy, they have left the vestiges of an active and vehement spirit. The pavement and the ruins of Rome are buried in dust, shaken from the feet of barbarians, who trod with contempt on the refinements of luxury, and spurned those arts, the use of which it was reserved for the posterity of the same people to discover and to admire. The tents of the wild Arab are even now

*) Tiberius Graehus, der Sohn des Sempronius und der Cornelia, cin berühmter Römischer Volkstribuin, zeichnete sich durch seine Beredsamkeit aus. Er brachte die beriihmte lex agraria in Forschlag. Sein Bruder hiess Cajus Grach us.

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