Imágenes de páginas
PDF
EPUB

reserved my thanks to the conclusion I intend to leave this place to-morrow, and continue my journey through Italy and France. In one of those places I hope to tell you, by word of mouth, that I am,

Your humble servant, etc. etc.

M A L L E T. Dávid MALLOCH wurde vermuthlich 1900 in Schottland geboren. Johnson (im 4ten Theile der Lives of the most eminent english poets) giebt, aus Mangel an Quellen, weder von der Familie, noch von den ersten Jugendjahren dieses Schriftstellers Nachrichten, und sagt bloss, dass er sich wegen seiner geringen Vermögensumstände genöthigt gesehen hätte, eine sehr niedrige Stelle zu Edinburgh anzunehmen. Als der Herzog von Montrose sich nach einem Erzieher seiner Söhne umsah, ward ihm uriser Malloch als ein taugliches Subjekt empfohlen, und er entsprach auch den Erwartungen, die man von ihm hegte. Er begleitete seine Zöglinge auf ihrer Reise, und hatte bei seiner Rückkehr durch die Familie des Grafen Zutritt zu den besten Häusern in London, und Umgang mit den gebildet sten Männern dieser Stadt. Sein erstes Produkt war die Ballade William and Margaret, zuerst im Jahre 1724 gedruckt, wodurch er den Grund zu seinem Ruhme legte. Dieser folgte 1728 ein Gedicht, Excursion betitelt, dessen wesentlicher Inhalt eine Schilderung schöner Naturscenen ist. Wie Johnson bemerkt, ahmt Malloch darin seines Freundes Thomson Manier nach, fällt aber zugleich auch in dessen Fehler. 1933 machte er sein „Verbal criticismbekannt, gegen Pope gerichtet, zu dessen Abfassung'es ihm an der nöthigen Einsicht fehlte. Eurydice, sein erstes Trauerspiel, wurde 1731 auf dem Theater zu Drury - Lane aufgeführt; Prolog und Epilog rühren von einem andern Verfasser her. Um diese Zeit etwa änderte er seinen Namen Malloch in Mallet; vielleicht um ihn wohlklingender zu machen. Als man im Jahre 1740 eine neue Ausgabe von Baco's Werken veranstaltete, ward unser Mallet ersucht, eine Biographie dieses Schriftstellers zu verfertigen. Er unterzog sich diesem Geschäft mit glücklichem

Brfolg, und arbeitete eine Lebensbeschreibung dus, der gewiss jeder unbefangene Leser, sowohl wegen der eleganten Schreibart, als auch wegen der seltenen historischen Kenntnisse, welche der Verfasser darin an den Tag legt, eine Stelle unter den besten Biographien der Engländer anweisen wird. Johnson, der so oft lieblos urtheilt, sagt spöttisch: Mal-, let habe in diesem Werke so inverhältnissmässig mehr Kenntniss der Geschichte, als der Philosophie bewiesen, dass als dieser nachmals das Leben Marlborough's habe schreiben wollen, man befürchtet hätte, er möchte vergessen, dass Marlborough ein General gewesen, so wie er nicht daran gedacht hätte, dass Bucon zu den Philosophen gehört habe, Als der Prinz von Wales sich an die Spitze der Opposition stellte, und einen eigenen Hofstaat bildete, suchte er sich unter andern auch dadurch, Popularität erwerben, dass er den Patron der Gelehrsamkeit machte. Bei dieser Gelegenheit ward Mallet. Unter - Sekretär desselben mit 200 l. Gohalt ; Thomson erhielt gleichfalls eine Pension, und beide Dichter arbeiteten das Schauspiel „ the Masque of Alfred *)". aus, welches zuerst 1740 aufgeführt, nachmals aber von Mallet allein, sehr verändert, und in dieser Gestalt mit vielem Beifall auf dem Theater zu Drury-Lane 1751 gegeben wurde. Während er in den Diensten des Prinzen stand, arbeitete er auch sein Trauerspiel Mustapha aus, zu welchem Thomson einen Prolog verfertigte. Es ward 1739 auf dein Drury - Lane Theater mit Beifall gegeben. Nach einem langen Zwischenraume gab er (1747) sein Gedicht Amyntor und Theodora heraus, dem es nicht an Fülle und Eleganz der Sprache, so' wie an Kraft und schönen Bildern fehlt, und an dem selbst Johnson nur den Umstand zu tadeln findet, dass es in blank verse, (reimlosen Jamben) geschrieben sey. Mallet ward um diese Zeit mit Boling broke bekannt, der ihm seine Papiere vermachte (s. oben die Biographie von Bolingbroke 8. 135). Wir übergehen einige seiner minder

*) Mask (Masque), ein gewisses dramatisches Stiick von tragischer Art, ohne Beobachtung der Regeln oder der Wahrschein-, lichkeit. Nach Blankenburg, in den Zusätzen zu Sulzers Theorie der schönen Künste Theil II. S. 569. heissen Masques die Stiicke, in welchen allegorische oder mythologische Personen auftreten, wahrscheinlich, weil zu der Vorstellung derselben eine andere als die gewöhnliche Bekleidung nothwendig ist.

erheblichen Werke, und bemerken nur noch, dass sein Trauerspiel Elvira 1763 aufgeführt ward. Er selbst erhielt in eben dem Jahre die Stelle eines Registrators der in den Hafen von London einlaufenden Schiffe. Gegen das Ende seines Lebens machte er noch eine Reise nach Frankreich; aber, da er fand, dass seine Gesundheitsumstände sich verschlimmerten, so kehrte er wieder nach England zurück, und starb hier 1765. Nach Johnson zeichnete sich Mallet in keiner Dichtungsart vorzüglich aus. Dies 'mag von seinen Dramen gelten; gewiss aber wird jeder Leser von Geschmack seine Ballade William and Margaret, vorzüglich aber sein Meisterstück Edwin and Emma, mit Vergnügen lesen. Beide Stücke befinden sich in dem zweiten Theile dieser Sammlung. Bei dem letztern soll eine wirkliche Begebenheit, die sich in der letzten Hälfte des 17ten Jahrhunderts zu Bowes in Yorkshire ereignete, zum Grunde liegen. Mallets Werke' erschienen 1759 in 3 Bänden in 8.; auch stehen seine Gedichte im 53sten Bande der Johnsonschen Sammlung S. 327. Das Leben Bacon's, aus dem hier ein Probestück folgt, erschien auch einzeln unter dem Titel: the Life of Francis Bacon, Lord Chancellor of England by Mr. Mållet, London-1740. Was die hier aufgenommene Stelle betrifft, so schickt der Verfasser dieselbe in der Absicht voraus, um den Leser in den Stand zu setten, zu beurtheilen, was Bacon eigentlich für die Philosophie that,

A SRORT VIEW OF THE STATE OF LEARNING IN EUROPE FROM THE DARK PERIOD OF GOTHICISM DOWN TO THE

SIXTEENTH CENTURY*). Althoo the great era of ignorance has been fixed, justly

enough, to those times when the northern nations, like a mighty inundation, overspread the face of Europe; yet it is no less certain that barbarism and corruption 'were entered into arts and sciences ere the savages had made any impression on the Roman Empire. Under them indeed, that darkness which had been long growing on the world, and gradụålly extinguishing every light of knowledge, soon became total, and threatened to be perpetual. In the eighth century, we find that the highest ambition of the clergy was to vie with one another in chanting the public service, which yet

*) The Life of Francis Bacon.

they hardly understood. This important emulation run so high between the Latin and French priesthood, that Charlemagne, who was then at Rome, found it necessary to interpose, and decide the controversy in person (787). The monk, who relates this affair with a most circumstantial exactness, adds that the Emperor entrealed Pope' Adrian to procure him certain persons, who might teach his subjects the first principles of grammar and arithmetic; arts that were then utterly unknown in his dominions. This warlike Monarch, tho' his own education had been so far neglected, that he had never learned to write, discovered, by his natural good sense, the value of knowledge, and set himself to be its promoter and patron. He even allowed a public school to be opened in the imperial palace, under the direction of our famous coun-, tryman Alcuin; on whom he chiefly relied for introducing into France some tincture of that philosophy which was still remaining in Britain. But how slow and ineffectual the progress of any learning must have been, we may guess from an edict of the Council of Challons, in the next century (813), which earnestly exhorts all monasteries to be careful in having their manuals of devotion correctly transcribed : lest, while they piously mean to ask of God one thing, some inaccurate manuscript may betray them into praying for the quite contrary

As to Britain, if learning had still some footing there in the eighth century, it was so totally exterminated from thence in the ninth, that, tbroughout the whole kingdom of the West - Saxons, no man could be found who was scholar enough to instruct our King Alfred, then a child, even in the first elements of reading: so that he was in his twelfth year before he could name the letters of the alphabet. When that -renowned Prince ascended the throne, he made it his study to draw his people out of the sloth and stupidity in which they lay: and became, as much by his own example, as by the encouragement he gave to learned men, the great restorer of arts in his dominions. And here we are called upon to observe, that as France had been formerly obliged to England in the person of Alcuin, who planted the sciences there under Charlemagne (879): our Island now received the same friendly assistance from thence by Grimbald, wbom King Alfred had invited hither, and made Chancellor of Oxford. Such events as these are too considerable, in the literary history of the

ninth age, to be passed over unobserved. The rise of a noted grammarian, the voyage of an applauded doctor, are recorded, by the chroniclers of that century, with the same reverence that an ancient writer would mention the appearance of a Lycurgus, or a Timoleon; of a law-giver who new-mudels a state, or a hero who rescues a whole people from slavery.

But these fair appearances were of short duration.' A night of thicker darkness quickly overspread the intellectual world : and in the moral, followed a revolution still more deplorable. To common sense and piety, succeeded dreams and fables, visionary legends and ridiculous penances The Clergy, BOW utter strangers to all good learning, instead of guiding a rude and vitious Laity by the precepts of the gospel, which they no longer read, amused them with forged miracles, or overawed them by the ghostly terrors of demons, spectres and chimeras. This was more easy, and more profitable too, than the painful example of a virtuous life. The profound depravity that was spread thro' all conditions of

men,

ecclesiastic and secular, appcars in nothing more plain than in the reasons assigned for calling several councils about this time. In one, new canons were to be made, forbidding adultery, incest, and the practice of pagan superstitions: as if these things had not till then been accounted criminal. In another, it was found necessary to declare, that a number of angels worshipped universally under certain names were altogether unknown: and that the church could not warrant the particular invocation of more than three. Another, which the Èmpress Irene had summoned for the reformation of discipline, ordained, that no Prelate should thenceforth convert his episcopal palace into a common inn; nor, in consideration only of any sum of money given him by one man, curse and excommunicate another. A fourth and fifth censure the indecency of avowed concubinage, and enjoin that Fryars and Nuns should no longer converse or live promiscuously in the same convent

The see of Rome, which should have been a pattern to the rest, was of all christian churches the most licentious; and the pontifical chair often filled with men, who, instead of adorning their sacred character, made human nature itself debestable: a truth by many catholic writers acknowledged and lamented. Soveral Popes were, by their successors ex

« AnteriorContinuar »