Germania, Vierteljahrsschrift für deutsche Alterthumskunde, herausg. von F. Pfeiffer

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Franz Pfeiffer
1860
 

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Página 219 - Paucissima in tam numerosa gente adulteria ; quorum poena praesens et maritis permissa. Accisis crinibus, nudatam, coram propinquis, expellit domo maritus, ac per omnem vicum verbere agit : publicatae enim pudicitiae nulla venia : non forma, non aetate, non opibus maritum invenerit.
Página 9 - Lust) Garten genannt, waren die vier bekannten lateinischen Verse eingehauen. Zwar ist die älteste Quelle, der wir diese Nachricht verdanken, — die um 1345 durch Michael de Leone hergestellte sg Würzburger Hs. — keine gleichzeitige. Aber seine Angabe lautet sehr bestimmt : „de milite Walthero dicto von der Vogelweide, sepulto in ambitu Novi Monasterii Herbipolensis...
Página 71 - Wer unter dem Schirm des Höchsten sitzt und unter dem Schatten des Allmächtigen bleibt, der spricht zu dem HERRN: Meine Zuversicht und meine Burg, mein GOTT, auf den ich hoffe.
Página 14 - Ruhm, dieses ungemeine Talent gebildet und zur vollen Reife gebracht zu haben. Nachdem wir Walthers Heimat, soweit das mit Hilfe der vorhandenen Quellen möglich ist, sichergestellt haben, wenden wir uns zu der Frage über sein Geschlecht und seinen Geburtsort. „Ihm ein anderes Geburtsland (als Osterreich) zu suchen, ist grundlos, und ist unnütz, wenn man ein altes Geschlecht von der Vogelweide doch nirgend nachweisen kann." So Lachmann zu 124, 7., und Wilh. Grimm (über Freidank S. 3) : „Da...
Página 351 - Das älteste Msedchen ist zwölf Jahre. Sie soll noch ein bischen Catechissen lernen, 'und hernach will ich dem kleinen Nickel einen Mann geben: der mag sehen, wie er mit ihr zurechte kömmt"; in Augsburg ist Schrandnickel (Schrand di Schranne Fleischbank) ein prostibulum: Schmeller 3, 516.
Página 207 - Geistcrfrieden bleibt nichts übrig als eine Hölle, die nun der abscheulichste Aberglaube ausmeubliert. Der in diese Zeiten fallende Denker, der solche geistige Verkommenheit empfand, besaß, wie wir aus der altnordischen Geschichte wissen, denselben Trost, mit dem auch wir uns behelfen. Fr. Rückert spricht ihn aus.Wenn einem Glauben so sein Leben wird genommen, So ist das ein Beweis, es muß
Página 305 - Spottvogel, leccardo Lecker, testardo Starrkopf, und andre , die man in J. Grimms deutscher Grammatik 2, 340 und in Diezens romanischer 2, 359 fg. verzeichnet findet. Mehrere sind erst aus dieser Fremde ins Hochdeutsche gekommen und gehen hier nun wieder auf hart aus , sind wohl auch sonst noch auf Deutsch zurechtgelegt. Aus dem franzoesisch-niederl.
Página 53 - Vadis quo vis, morieris ubi debes" tanquam quivis posset in omnem irruere mortem , et non praevenire diem suum." Über das hier erwähnte Sprichwort s. zu Gervas. S. 63 zweite Anm. Auch im Altnordischen findet es sich, denn der larl Biartinar sagt Hervarars.
Página 262 - Schauspiel. Das Lied beginnt mit Wechselrede: der Sommer klagt Mannen und Freunden, dass ein Herr von großer Macht ihn vertreiben wolle; dies ist der Winter, der nun das Wort ergreift und dem Sommer droht, dass der nahende Frost (der van Scoenvorst) ihn fangen, schätzen und schlagen werde; Eis und Hagelstein stimmen dem Winter bei, Sturm (her Storm), Regen, Schnee und scharfe Winde nennt er sein Gesinde. Der Dichter beklagt den Hingang des Sommers, erzählt aber nachmals, wie der Ersehnte zurückkehrt,...
Página 12 - ... gemeinte Hoftag dieser und kein anderer ist. Ich beginne mit dem zunächst in die Augen fallenden Umstand. Walther lobt in seinem Spruche 84, 17. das gute Gericht, das zu Nürnberg gehalten worden sei. Es muß ihm das als etwas bei Hoftagen nicht ganz Gewöhnliches, und darum besonders Erwähnenswerthes vorgekommen sein. Betrachten wir die von jenen vier Hoftagen Kunde gebenden Urkunden, so finden wir, daß nur auf einem Einzigen derselben Rechtssprüche gefällt worden sind, und dieser Einzige...

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