Geschichte des Heidenthums in Beziehung auf Religion, Wissen, Kunst, Sittlichkeit und Staatsleben: Das Geistesleben der Chinesen, Japaner und Indier

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Josef Max und Komp, 1853
 

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Página 298 - Aus diesem Ätman, fürwahr, ist der Äther [Raum] entstanden, aus dem Äther der Wind, aus dem Winde das Feuer, aus dem Feuer das Wasser, aus dem Wasser die Erde...
Página 399 - Atma erreicht haben, dann sind sie befriedigt in der Erkenntniss; ihr Geist ist vollendet, ihre Begierden sind verschwunden, sie sind in Ruhe; erreichend das alldurchdringende Wesen, gehen sie selbst ein in das grosse All, ihren Geist darein versenkend. Wie die nach dem Ocean fliessenden Ströme in demselben verschwinden und ihren Namen und ihre Gestalt verlieren, ebenso geht der Erkennende, von seinem Namen und seiner Gestalt befreit, ein in den höchsten, ewigen Geist. Wer dieses höchste Brahma...
Página 68 - das Leben der Chinesen ist werkeltägig und prosan, statt der Kirche der Staat, statt der Priester lauter Laien, statt der Festtage Arbeitstage, statt der Tempel nur Erinnerungshallen" ^). Die kanonischen oder klassischen Schristen, welche die Grundlage der chinesischen Bildung ausmachen, haben nicht den Charakter von heiligen Büchern ; sie sind nicht ein von einer Priesterschast bewahrtes...
Página 293 - Die Sonne ist das Brahma: das ist die Lehre. Dies ist ihre Erklärung: Im Anfang war dieses All nicht seiend; Das ward seiend; es veränderte sich, es ward ein Ei; dies lag ein Iahr; es spaltete sich : die beiden Schalen waren Gold und Silber ; das Silber ist die Erde, das Gold der Himmel.
Página 290 - Ein Tropfen, der am Lotosblatte zittert, so ist das flücht'ge Leben, schnell verwittert." „Acht Urgebirge nebst den sieben Meeren, die Sonne wie die Götter selbst, die hehren, Dich, mich, die Welt, — die Zeit wird's all zertrümmern; warum denn hier sich noch um irgend etwas kümmern?
Página 136 - ... sittlichen Pflicht, welcher der Tugendhafte sich nicht entziehen darf. Der Ehelose, bricht die fortlaufende Kette, der Familie ab und frevelt an der Kindespflicht gegen die Eltern, denn er beraubt sie des Glücks einer langen Erinnerung und Verehrung bei den Nachkommen. Daher sagt Kongfutse: „Die Ehe ist der wahre Stand des Mannes, weil er durch sie seine Bestimmung auf Erden erfüllt; nichts ist darum ehrwürdiger, nichts, was ihn ernster beschäftigen soll.
Página 334 - Die Sünde, begangen in dieser Welt, bringt, wie die Erde, nicht sogleich ihre Früchte, aber allmälich wachsend, stürzt sie den, der sie begangen. Trifft die Strafe nicht ihn selbst, so doch seine Kinder, so doch seine Enkel, aber unabwendbar. Die begangene Sünde ist nie ohne Folge für den Urheber; durch Ungerechtigkeit gelangt er für einige Zeit zum Glück, aber zuletzt geht er zu Grunde mit seiner Familie und mit allem, was ihm gehört.
Página 11 - Lehre — sagte er — ist die, welche unsere Vorfahren gelehrt und uns überliefert haben ; ich habe nichts hinzugefügt und nichts hinweggenommen ; ich lehre sie in ihrer ursprünglichen Reinheit ; sie ist unveränderlich und der Himmel selbst ist ihr Urheber. Ich streue nur, wie der Landmann , den empfangenen Samen unverändert in die Erde.
Página 125 - Alle Tugend liegt in der Mitte; die Mitte halten, heisst das Gesetz befolgen; die Mitte ist die Grundlage des Alls und das Gleichgewicht das allgemeine Gesetz. Wenn Mitte und Gleichgewicht vollkommen vorhanden, sind Himmel und Erde in Frieden und alle Dinge gedeihen. Der Weise hält immerdar die Mitte, aber der Thor verletzt sie.
Página 477 - Ein Mädchen, eine Jungfrau, eine Gattin soll niemals etwas nach ihrem eigenen Willen thun, selbst nicht in ihrem eigenen Hause." Schliesslich heisst es: „Ihrem Manne soll ein Weib mit Achtung ihr Leben lang dienen und ihm auch nach seinem Tode noch anhängen" und, wenn auch der Mann sich...

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